Am Abend haben wir uns in Ballard zum Bowling getroffen. Janina (D), Aaron (US) (ehemals Erin), Samantha (US), Alex (französische CH). Ich war sooooooooo schlecht. Nicht nur das ich in den ersten 4 Läufen ganze 0 Punkte erlangt habe….. Nein es kommt noch besser. Beim 4. Wurf ist mir die Kugel aus den Fingern geglitten als ich gerade zum Wurf ausgeholt habe. Ich hörte es nur knallen und die Kugel in Alex’ Richtung hinter mir rollen. Peinlich. Wenigstens hatten die anderen was zu lachen. *grins* Zum Schluss war ich dann wenigstens noch 2te. Die Männer haben ihr ganzes können gezeigt und gewonnen. Von uns Mädels war Janina mit Abstand am Besten und hat uns wieder ins Rechte Licht gerückt. Salute.
Montag:
Ich komme also um 17 Uhr aus dem Büro, esse etwas und ziehe mich dann später zurück um ein Buch zu lesen. Welches im Moment ´das Parfum´ von Patrick Süskind ist. Allerdings auf Englisch. Damit ich nicht andauernd umdenken muss. Englisch – Deutsch – Deutsch – Englisch usw. Wobei das umdenken in Sachen sprechen einfacher ist als mit den unterschiedlichen Tastaturen des PC’s klar zu kommen. Zurzeit brauche ich sehr lange um etwas zu schreiben, egal ob englisch oder deutsch, da ich ständig die falschen Tasten benutze. Kann das nicht einheitlich sein?!?!?!?! Muss Amerika in allem herausstechen?
Dienstag:
Wir beschließen uns am Donnerstag zutreffen.
Zurück zum Konzert. Die Vorband fand ich ziemlich klasse. Oh No, Oh My. Aus Austin, Texas. Purer Indie Rock. Absolut genial!!! Dann haben ’au revoir Simone’ gespielt. 3 Mädels, 2 drum Maschinen, und ca. 4 Keyboards. Die ersten Songs fand ich noch ganz gut aber dann wurde es sehr elektrolastig und ich wurde ziemlich schnell müde. Ich war dann etwas unnett und bin früher los. Aber ich denke Janina hat das nichts ausgemacht, das sie die Band sehr gut findet.
Mittwoch:
Wir sind zu einem italienischen Restaurant gegangen. ’La Spiga’ in Capitol Hill. Das Restaurant selbst gibt es schon länger allerdings nicht an diesem Ort. Erst einmal ist es eine unglaublich schöne Location. Sie haben ein altes Lagerhaus umgestaltet. Auf dem Bild (siehe Link) ist nur die halbe Wahrheit zu sehen. Das Restaurant ist riesig. 2 Stockwerke plus Terrasse. Alles im Stil eines alten Lagerhauses. Viel Holz und extrem hochnäsige Kellner, die wiederum alle viel zu gut aussehen als nur Kellner zu sein.
Liz und ich haben eine Käseplatte als Vorspeise, Lasagne für mich und delicatess Würstchen für Liz als Hauptspeise, Tiramisu und Gebäck mit Eis als Nachspeise. Dazu einen trocknen Hauswein. Die Weinkarte war zu lang als das wir uns entscheiden konnten welchen Wein wir trinken sollen. Während des Essens haben wir uns sehr gut unterhalten und der arme Kellner hatte eine harte Zeit mit uns. Wir haben ewig gebraucht um mal einen Blick in die Karte zu werfen. Und dann musste er uns jedes Mal tausend fragen zum Menü beantworten. Merke, lerne die Sprache bevor du in ein nobleres Restaurant gehst in dem nicht deine Muttersprache herrscht!
Es war ein toller Abend.
Nachdem Liz unglaublicher Weise für mich bezahlt hat, das muss ein Vermögen gewesen sein, sind wir zur Seattle University gegangen. Im französischen ’Presse’ haben wir dann noch ein Bier getrunken. Es war aus Belgien und ich habe die Gelegenheit genutzt zumindest für das Bier zu bezahlen. Es war also ein sehr europäischer Abend, wie ich gerade feststelle.
Donnerstag:
Freitag:
Samstag:
Da es wieder kein Strandwetter vor der Tuer war bin ich zum Seattle Center gefahren um mir das EMP (Experience Music Project) anzuschauen. $15 und niemand sagte mir das der komplette Jimi Hendrix Fluegel geschlossen ist. Das Museeum ist wirklich atemberaubend sofern man sich fuer Gitarren und Musik im Allgemeinen interessiert. Es war aber wirklich eine herbe Enttauschung als ich vor dem geschlossenen Fluegel stand. Schliesslich befindet sich dort (befand) die groesste Ausstellung. Naja, neben unglaublich alten Schmuckstuecken von Gitarren fand man alles Moegliche was mit Musik zu tun hat. Kostueme, Platten, Zeitschriften, Buecher.....Merchandise eben. Die Initiatoren haben wirklich gute Arbeit geleistet.
Zu meinem erstaunen war im Ticketpreis auch das neue SFM (Science Fiction Museum) enthalten. Mr. Spok und R2-D2 und E.T. in einem Raum. Mr. Paul Allen (Microsoft mitbegruender) persoenlich hat das meiste seiner Sammlung dort ausgestellt. Freak.
Danach bin ich durch Belltown zurueck spaziert und war im hiesigen Supermarkt Nahrung kaufen.

