August 26, 2007

Meine Woche 19. (oh je) August - 25. (oh je, oh je) August

Sonntag:
Wie angekündigt, sind Janina und meine Wenigkeit zum Baseballspiel der Mariners gegen Chicago White Sox gegangen. Trotz einer Stunde früher dort sein waren die einzigen Plätze die wir bekommen konnten, soweit wie möglich oben und direkt hintereinander. Yeah. $18 und noch nicht einmal zusammen sitzen. Naja, wir haben einmal die Plätze getauscht da wir auf den Plätzen von anderen gesessen hatten. Das Wetter war bescheiden. Regen. Wir waren recht glücklich als die Herrschaften am Bedienpult mal das gigantische Dach zu gefahren haben. Mercí Beaucoup. Das Spiel war fantastisch!!! Bereits im 3. Inning hatte Seattle 7 Punkte und mindestens 3 Homeruns erzielt. Das Spiel war zu jeder Minute spannend und Chicago hatte eine harte Zeit. Wir haben zum Schluss 9 Innings gespielt und mit 11:5 gewonnen! Ha


Am Abend haben wir uns in Ballard zum Bowling getroffen. Janina (D), Aaron (US) (ehemals Erin), Samantha (US), Alex (französische CH). Ich war sooooooooo schlecht. Nicht nur das ich in den ersten 4 Läufen ganze 0 Punkte erlangt habe….. Nein es kommt noch besser. Beim 4. Wurf ist mir die Kugel aus den Fingern geglitten als ich gerade zum Wurf ausgeholt habe. Ich hörte es nur knallen und die Kugel in Alex’ Richtung hinter mir rollen. Peinlich. Wenigstens hatten die anderen was zu lachen. *grins* Zum Schluss war ich dann wenigstens noch 2te. Die Männer haben ihr ganzes können gezeigt und gewonnen. Von uns Mädels war Janina mit Abstand am Besten und hat uns wieder ins Rechte Licht gerückt. Salute.

Montag:
Es regnet. Wirklich, so richtig. Es fing Sonntag an und hörte bis heute nicht auf. Zum ersten Mal seit langem habe ich Socken (igitt) und feste Schuhe tragen müssen. Pfui.
Ich komme also um 17 Uhr aus dem Büro, esse etwas und ziehe mich dann später zurück um ein Buch zu lesen. Welches im Moment ´das Parfum´ von Patrick Süskind ist. Allerdings auf Englisch. Damit ich nicht andauernd umdenken muss. Englisch – Deutsch – Deutsch – Englisch usw. Wobei das umdenken in Sachen sprechen einfacher ist als mit den unterschiedlichen Tastaturen des PC’s klar zu kommen. Zurzeit brauche ich sehr lange um etwas zu schreiben, egal ob englisch oder deutsch, da ich ständig die falschen Tasten benutze. Kann das nicht einheitlich sein?!?!?!?! Muss Amerika in allem herausstechen?

Maßeinheiten an erster Stelle!!!!!!!

Dienstag:
Kein Regen. Ich treffe mich mit Janina gegen 8 Uhr vor dem ´Chop Suey´ um ein Konzert zu besuchen. Vorher esse ich etwas gegenüber und treffe Elena, ehemalige Mitbewohnerin von Sarah. Elena wurde bereits erwähnt als wir den letzten Samstag vor Sarah’s und James’ Abreise nach Chicago Baseball gespielt haben.
Wir beschließen uns am Donnerstag zutreffen.


Zurück zum Konzert. Die Vorband fand ich ziemlich klasse. Oh No, Oh My. Aus Austin, Texas. Purer Indie Rock. Absolut genial!!! Dann haben ’au revoir Simone’ gespielt. 3 Mädels, 2 drum Maschinen, und ca. 4 Keyboards. Die ersten Songs fand ich noch ganz gut aber dann wurde es sehr elektrolastig und ich wurde ziemlich schnell müde. Ich war dann etwas unnett und bin früher los. Aber ich denke Janina hat das nichts ausgemacht, das sie die Band sehr gut findet.

Mittwoch:
Endlich! Ich habe mich mit Liz getroffen. Sie hat mir geholfen das Zimmer, in dem ich wohne, zu organisieren. Sie hat selber 1 Jahr lang hier gelebt.
Wir sind zu einem italienischen Restaurant gegangen. ’La Spiga’ in Capitol Hill. Das Restaurant selbst gibt es schon länger allerdings nicht an diesem Ort. Erst einmal ist es eine unglaublich schöne Location. Sie haben ein altes Lagerhaus umgestaltet. Auf dem Bild (siehe Link) ist nur die halbe Wahrheit zu sehen. Das Restaurant ist riesig. 2 Stockwerke plus Terrasse. Alles im Stil eines alten Lagerhauses. Viel Holz und extrem hochnäsige Kellner, die wiederum alle viel zu gut aussehen als nur Kellner zu sein.
Liz und ich haben eine Käseplatte als Vorspeise, Lasagne für mich und delicatess Würstchen für Liz als Hauptspeise, Tiramisu und Gebäck mit Eis als Nachspeise. Dazu einen trocknen Hauswein. Die Weinkarte war zu lang als das wir uns entscheiden konnten welchen Wein wir trinken sollen. Während des Essens haben wir uns sehr gut unterhalten und der arme Kellner hatte eine harte Zeit mit uns. Wir haben ewig gebraucht um mal einen Blick in die Karte zu werfen. Und dann musste er uns jedes Mal tausend fragen zum Menü beantworten. Merke, lerne die Sprache bevor du in ein nobleres Restaurant gehst in dem nicht deine Muttersprache herrscht!
Es war ein toller Abend.
Nachdem Liz unglaublicher Weise für mich bezahlt hat, das muss ein Vermögen gewesen sein, sind wir zur Seattle University gegangen. Im französischen ’Presse’ haben wir dann noch ein Bier getrunken. Es war aus Belgien und ich habe die Gelegenheit genutzt zumindest für das Bier zu bezahlen. Es war also ein sehr europäischer Abend, wie ich gerade feststelle.

Donnerstag:
Elena und Missy kamen vorbei und wir sind ins ’Elysian’ gegangen. Dinner und, rate, Bier. Selbstgebraut und prämiert. Sehr lecker. Nach dem reichhaltigen Essen und dem vorzüglichen Bier sind wir wieder zurück spaziert und haben den Abend Abend sein lassen.

Freitag:
Nach der Arbeit bin ich in den wunderschönen ’Cal Anderson Park’ gegangen. Am Broadway, mitten in der Stadt, mitten in Capitol Hill. Ich habe mich an den Brunnen gesetzt und mein bereits erwähntes Buch gelesen und dabei die Sonne auf meine Flip Flop gebeutelten Füße scheinen lassen. Die sehen aus wie Chip und Chap (Disney Streifenhörnchen) von hinten. Stadtbräune eben.

Samstag:
Zuerst einmal habe ich es genutzt wieder lange zu schlafen.
Mein Vorhaben wurde allerdings durch die fleissigen Arbeiten meiner Nachbarn an ihrem Bus gestoert. Sie werden (sind) zum Burning Man Festival irgendwo im Nirgendwo fahren und dort mit hiesigen und nationalen Kuenstlern (ca. 4o.ooo) feiern und wer weiss noch was.
Da es wieder kein Strandwetter vor der Tuer war bin ich zum Seattle Center gefahren um mir das EMP (Experience Music Project) anzuschauen. $15 und niemand sagte mir das der komplette Jimi Hendrix Fluegel geschlossen ist. Das Museeum ist wirklich atemberaubend sofern man sich fuer Gitarren und Musik im Allgemeinen interessiert. Es war aber wirklich eine herbe Enttauschung als ich vor dem geschlossenen Fluegel stand. Schliesslich befindet sich dort (befand) die groesste Ausstellung. Naja, neben unglaublich alten Schmuckstuecken von Gitarren fand man alles Moegliche was mit Musik zu tun hat. Kostueme, Platten, Zeitschriften, Buecher.....Merchandise eben. Die Initiatoren haben wirklich gute Arbeit geleistet.
Zu meinem erstaunen war im Ticketpreis auch das neue SFM (Science Fiction Museum) enthalten. Mr. Spok und R2-D2 und E.T. in einem Raum. Mr. Paul Allen (Microsoft mitbegruender) persoenlich hat das meiste seiner Sammlung dort ausgestellt. Freak.

Danach bin ich durch Belltown zurueck spaziert und war im hiesigen Supermarkt Nahrung kaufen.

August 19, 2007

Menschen

So, hier sitze ich nun an meinem kleinen Schreibtisch, habe ein Baseballspiel nebenbei im Fernsehen laufen und höre dem Regen auf meinem Dachfenster zu. Es ist Samstagabend und ich versuche die Tasten zu finden…….






Heute möchte ich euch etwas über die Menschen aus Seattle erzählen. Über Menschen die ich kennen gelernt habe und diejenigen die ich tag täglich auf den Straßen sehe. Nicht über jeden einzelnen, sondern vielmehr über das, was sie und somit die Atmosphäre in Seattle ausmacht. Sie sind der Grund warum ich diese Stadt so sehr mag und ungern Abschied nehmen werde.

Zuerst habe ich sehr schnell zugeben müssen, und das ist positiv, dass die Menschen in Seattle nicht oberflächlich sind, wie zuerst angenommen.
Der Großteil meint es wirklich ernst wenn sie dich fragen, wie geht es dir? Was hast du die ganze zeit gemacht und wie gefällt dir die Stadt? Sie wollen wirklich die ehrlichen Antworten darauf wissen.


Die Menschen in Seattle meinen es ernst wenn sie dich zum Barbecue oder auf ein Bier am nächsten Tag einladen. Sie sind hilfsbereit. Sie sind weltoffen und an jeder neuen Kultur interessiert. Sie fragen dich über dein Heimatland und warum du nach Seattle gekommen bist. Ich habe das Gefühl das diese Leute es genießen Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen. Ich hatte so viele kurze aber intensive Unterhaltungen an den Busstationen. So etwas ist mir in Deutschland noch nicht sehr oft passiert obwohl ich viel Zeit an den Bahnhöfen im Norden verbringe.
Die Art und Weise wie die Menschen hier aufeinander zugehen und wie sie sich gegenseitig unterstützen gefällt mir sehr. Dadurch herrscht in der Stadt irgendwie eine lockere Atmosphäre. Ich kann es nicht richtig beschreiben.
Natürlich ist es auch stressig hier. Menschen auf dem Weg zur Arbeit können wirklich unausstehlich sein. Natürlich arbeitet der Großteil Seattle’s wie ein Tier um sich das Leben hier leisten zu können. Natürlich ist es hart und der Traum vom eigenen Haus ist hier oftmals auch nur ein Traum. Aber trotzdem, die gleichen Leute die so gestresst von ihrem Job sind oder weil sie 3 oder 4 Vorstellungsgespräche an einem Tag hatten die alle nicht besonders toll waren, die gleichen Leute sitzen neben dir im Bus und fragen dich wie es dir geht und woher du kommst und sie beschweren sich nicht über ihren beschissenen Tag.

Die Menschen die ich kennen gelernt habe arbeiten alle hart für ihre Träume und ihren Alltag aber sie genießen das Leben. Sie gehen raus und haben Spaß und sie beschweren sich nicht. Vielmehr verändern sie das was ihnen nicht gefällt. Diese Einstellung gefällt mir denn ich habe dasselbe gemacht und würde es immer wieder tun.
Die Menschen mit denen ich meine Zeit hier verbringe haben mir sehr geholfen mich hier zu Recht zu finden und dadurch eine gute Zeit zu haben.


Mit einigen Menschen in den Straßen und Cafés hatte ich wundervolle Unterhaltungen und viele Menschen die ich aus den Cafés heraus beobachtet habe, haben mich noch neugieriger auf die Menschen aus Seattle und der nördlichen Westküste im Allgemeinen gemacht…….

100 Jahre Pike Place Market

An diesem Freitag haben wir; Elif, Janina und später Erin (ich weiß er wird anders geschrieben aber ich weiß nicht mehr wie) uns wieder im ’Kell’s Pub’ getroffen. Ich habe erneut ein vegetarisches Blätterteig – Etwas bestellt. Lecker. Wir hatten wieder dieselbe Kellnerin die beim letzten Mal bereits meine Bestellung verschlampt hatte. Naja. Wir bestellen also unser Bier und ich noch dazu Blätterteig – Etwas. Okay. Bier kommt, ich warte. Weil ich hatte Hunger! Minuten vergehen und keine Nahrung in Sicht. Gut. Als die Kellnerin endlich mal wieder nach draußen kam fragte ich dann mal wo denn mein Essen bleibt. Kellnerin total entsetzt: Oh, hat das denn noch keiner gebracht? Sie ist wirklich gut in Ausreden. Beim letzten Mal, als meine Pommes so ewig nicht kamen, meinte sie zuerst: Ja, das dauert eben denn werden im Backofen gemacht. Klar. Später sagte sie: Oh, es tut mir leid die gingen an den falschen Tisch. Aha.
Dieses Mal also, hat die noch keiner gebracht. Später. Oh, tut mir so leid, ich habe das nicht weitergeleitet. Die gehen dann natürlich auf’s Haus. Ich: Oh, okay. Ist doch kein Problem! *du bist echt ne schlechte Kellnerin, denn der Laden ist nicht voll und du bist total gestresst, wieder einmal.* Das habe ich ihr natürlich nicht gesagt, aber ich hatte echt Hunger und war davon etwas genervt.
Wir wollten nämlich eigentlich nur ein Bier trinken und dann weiter. Aber wir haben gewartet.
Naja. Wir sind dann also weiter, ich habe 5$ an Essen gespart, und sind in den nächsten Pub. Elif hat uns an diesem Teil des Abends leider verlassen und ist nach Hause.

Erin, Janina und ich sind in den Pike Pub gegangen, ja, um die Ecke vom Pike Place Market.
Zwischendurch kamen Gerüchte auf das Pearl Jam!!!!! Live spielen werden umsonst!!!! Sie kommen aus Seattle und Kim hat mir eben erzählt dass sie mal neben Eddie Vedder (Leadsänger der Band) gewohnt hat, allerdings waren sie da noch nicht sehr berühmt… Leider mussten wir schnell feststellen dass das nicht ganz richtig war.
Aufgrund des 100-jährigen Geburtstages des Market’s gab es am Freitagabend ein Konzert mit Mitgliedern – too bad- verschiedener erfolgreicher Bands die aus Seattle stammen. Sie haben sich zu einer großen Band zusammengeschlossen und Klassiker der Seattler Musikgeschichte gespielt. Jimi Hendrix etc. Was allerdings wirklich sehr genial war!! Es hat riesen Spass gemacht. Ich liebe Live Bands vor allem wenn sie ihre Sache gut machen. Und die Jungs und Mädels waren verdammt gut. klickt auf die Live show und ihr koennt das ganze Konzert sehen. Und vielleicht mich vor der Buehne....irgendwo (LINK)
Ich kann aber zumindest sagen dass ich 90% von Pearl Jam live gesehen habe und den Frontman der Presidents of the United States of America und andere seht gute Musiker dessen Namen ich mir nicht merken konnte.
Irgendwann während der Show habe ich mal hinter mich geschaut. Die Straße hinter dem Park ist ein einziger Berg und der war überflutet von Menschen. Es war …. Genial.



Heute (Samstag) wollten wir nen Strandtag einlegen. Rumliegen, faul sein und so’n Zeug’s.
Leider hat der Sonnengott ne Pause eingelegt und Schwester Regena den Vortritt gelassen.
Wir, Shawn, Janina, Elif und Paul, sind trotzdem nach Alki Beach gefahren und wurden von ein paar mini Regentropfen empfangen. Da Janina noch nie am Alki Beach war, sind wir etwas herum spaziert und sind (so langsam klingt das wirklich komisch) in einen Pub um was zu essen.
Da wir alle irgendwie gelangweilt und müde waren und nicht wussten was man sonst machen könnte sind wir alle nach Hause. Spannend, oder?

Morgen werden Janina und ich zum Baseballspiel der Seattle Mariners gegen die Chicago White Sox gehen. James wir schlagen euch, ich weiß es!!!!
Am Abend wollen wir dann mit Erin und Elif bowlen gehen. Das wird interessant. Das letzte Mal als ich bowlen war hatte ich danach Schmerzen in meinen Fingern an meiner Hand…. Merke die Kugel loslassen wenn man geworfen hat.

August 15, 2007

Simpson's und neue Leute treffen

Am Montag habe ich endlich den Simpson's Flim gesehen. Klasse, Arnie Schwarzenegger als Praesident und Umweltverschmutzung als Hauptthema. Das finde ich wirklich amuesant, oder?
MC hatte mich von zu Hause abgeholt und bevor der Film anfing haben wir uns ziemlich gut unterhalten. Leider waren wir nur zu zweit. Womit ich nichts gegen MC sagen will, ich denke nur das es noch witziger gewesen waere wenn es mehr Leute gewesen waeren.

MC hat mir zwischendurch erzaehlt woher er den PT Cruiser hat mit dem er mich abgeholt hat.
Er faehrt ihn als Firmenwagen aus folgendem Grund:
Ein Typ hat bei ihm angerufen das er ein Auto spenden moechte. Soweit so gut. Das soll vorkommen. Die Firma fuer die MC arbeitet kuemmert sich um Kinder und organisiert sogenannte grosse Brueder, soweit ich das verstanden habe.
Naja, MC fragte was das fuer ein Auto sei und wie alt es ist. PT Cruiser von 2002!!!!! WOW
Der Typ war fuer ein Jahr in Seattle und der, der sein Auto kaufen wollte kam nicht und er selbst musste am naechsten Tag abreisen, also hat er seinen Wagen verschenkt!!!!!
Ich habe nicht schlecht geschaut als MC mir das erzaehlt hat.

Gestern habe ich mich mit Bine, sie ist aus Koelln und macht auch ein Praktikum, getroffen. Wir waren wieder in Kell's Irish Pub und haben den netten Ausblick auf die Waterfront und das Bier genossen. Sie wird fuer ein Jahr in Seattle bleiben, Neid.

Danach bin ich an der Seattle University ausgestiegen und bin vorbei am Starbucks nach Hause spaziert. Noch ein kleines Schnaeckchen mit meinen Gasteltern und dann war es schon wieder Seinfeld und Schlafenszeit.

August 12, 2007

**GZ/SZ**

6 Wochen sind dahin!!! AHHHHHHHHHHHHHHHH. Wann ist das passiert. Ich kann es nicht glauben.

Ich bin gerade eben nach Hause gekommen und habe wieder einmal das Haus ganz fuer mich alleine. Ab und zu ist das wirklich recht angenehm. Es ist 21.39 Samstag.

Also, was bisher geschah :) ......

Am Freitag war Pete's letzter Praktikumstag. Er ist auch Student aber seine Uni faengt frueher an als bei uns. (Zu sehen auf Mark Travers Architect Seite - siehe Link)
Um ihn gebuehrend zu verabschieden sind wir alle, mein Buero, zum Mittagessen gegangen. Die Wahl viel auf Chinesisch im International District. Mmhh lecker. Es hat echt Spass gemacht. Erstens es war Freitag und die Sonne hat seit langem (3 tage) mal wieder geschienen und so kam es das alle in sehr guter Laune waren. Wir haben uns tatsaechlich! unterhalten!!!! Endlich habe ich ein bischen mehr ueber die Leute mit denen ich 8 Stunden am Tag in einem Raum sitze erfahren. Mark hat mir erzaehlt das er die naechste Woche in Californien ist. Oldtimer treffen. Ich meine die Autos, of course. Wir hatten eine gute Zeit. Das Essen war klasse und die Atmosphaere war entspannt. Lovely Friday.
Das Beste aber war, gegen 17 Uhr (Feierabendzeit) habe ich mich von Pete verabschiedet und Mark war gerade unten (sein Buero ist im 1. Stock) um mich zu fragen ob ich nach Maxine (Buerokatze, sehr suess!) schauen kann waehrend er in Californien ist. Naja, um es kurz zu machen. Ich habe beklagt das ich nur noch 6 Wochen hier sein werde und gerne wiederkommen wuerde...... Marks Antwort darauf: Du kannst jederzeit wieder hier her kommen. YES!!!!! Mark, ich ruf dich an!!!! That's for sure!!!!
Und ich habe endlich ein eigenes Projekt. Es ist zwar nur ein kleines Reihenhaus aber.... immerhin. Und es wird mich fuer mindestens 1 Woche beschaeftigen.

Am Abend habe ich Janina, Kim und Victor getroffen. Wir sind in 'Tini Bigs Lounge', gleich um die Ecke von Kim's Wohnung, gegangen. Es gab etwas zu Essen und boese Martini Cocktails. Ich hatte den Spanish Martini mit Rum und Kahlua, Sahne, Zimt und noch viel mehr. Heute morgen hatte ich davon Kopfschmerzen und dabei habe ich nur einen getrunken. Brad (Mitbewohner von Janina) und Erin (Bekannter von Janina) haben uns kurz darauf Gesellschaft geleistet. Spaeter kamen noch Randy (Kollegin von Kim) und ihr Freund Ryan sowie deren Freund John vorbei.
Elif und ihre Freundin Julia, die gerade aus Deutschland zu Besuch ist, wollten spaeter noch kommen. Problem, sie sind noch keine 21 Jahre und durften nicht in die Bar. Wir beschlossen darauf hin mehr Bier zu kaufen und wieder zu Kim zu gehen. War ja gleich um die Ecke. Dort haben wir noch ein paar Bier getrunken und haben uns dann alle, also wir die deutschen die Seattle bevoelkern, auf den Heimweg gemacht.

Heute Morgen bin ich definitv zu frueh aufgestanden. Es ist Samstag und mein Wecker hat um 07.00 geklingelt aber das war es Wert.
Ich bin nach Westseattle gefahren wo wir alle gemeinsam Baseball spielen wollten und den Tag lang 'rumhaengen' wollten.
Zuerst kam der Bus nicht der mich nach Westseattle bringen sollte. Bis dahin war ich puenktlich denn treffen wollten wir uns um 10.00. Also habe ich das Wassertaxi genommen und anschliessend einen Shuttlebus der mich direkt zum Baseballfeld gefahren hat. Es war glaube ich kurz vor 11.00 als ich da war.
Leider waren nicht viele Leute dort, James, Sarah, Nicola und MC waren die einzig wartenden. James hat mir einen Baseballhandschuh organisiert, mein eigener erster Baseballhandschuh und als Geschenk noch einen Baseball. Elena war kurz darauf da und eine Freundin, Missy nochmals spaeter. Wir haben ein Paar Baelle geschlagen und Frisbee gespielt. Der Hunger hat uns in ein Restaurant getrieben wo ich einen leckeren, grossen Burger gegessen habe.
Da Sarah und James noch kurz nach Hause mussten bin ich mit Nicola und MC zu Dave gefahren. Dort haben wir dann auf alle gewartet, da keiner so richtig wusste was wir denn eigentlich noch den Tag ueber machen wollten. Ziel war es auf jeden Fall den Tag mit Sarah und James zu verbringen da sie morgen frueh nach Chicago fliegen und mindestens 2 Jahre dort bleiben.
Dave kam kurze Zeit spaeter sowie Sarah und James, mit Bier und Kuchen, und wir haben in Dave's Garten gesessen Bier getrunken, die Sonne genossen und unsere 2 Globetrotter unterhalten. Dan und LeAnn, ich habe sie beim ersten Mal Baseball kennen gelernt, haben vorbeigeschaut, wir haben Pizza geordert und Baseball geschaut. Die MAriners haben 7:6 gegen Chicago gewonnen.

Vor nun gut einer Stunde haben wir die beiden verabschiedet.
Jetzt kann ich nicht mehr sagen, wir sehen uns naechste Woche.....
Ich hoffe sehr das es nicht fuer immersein wird.

See you in Chicago?!?!?!?!

I wish you guys again, a beautiful time in Chicago and all the best for your future!!!

August 06, 2007

mehr leute, mehr gesehen, mehr leute

....ich hasse es, wie die zeit hier vergeht.....viel zu schnell und irgendwie schaffe ich es nicht, wirklich regelmäßig diesen Blog zu betreiben. Aber ich gebe mein bestes.

Am Samstag bin ich nach West Seattle gefahren. Sarah und James wohnen dort und haben einen 'Garage Sale' gemacht um all ihre Sachen, die sie nicht mit nach Chicago nehmen, zu verkaufen.

Ich habe mit den anderen dort etwas herum gehangen. James' Eltern, Mary und Chuck waren ebenfalls dort. Sie haben uns etwas später mit super leckerem Eis versorgt und mich zum Essen eingeladen. Mal schauen wann ich das schaffe. Dei zwei sind wirklich super lieb und eine Unterhaltung mit ihnen ist sehr unterhaltsam.
MC und Nicola haben hereingeschaut und 2 von MC's Kindern waren mit dabei.

(es tut mir leid wenn meine Sätze ab und zu etwas monoton klingen mögen aber das liegt daran das ich hier so gut wie nie! deutsch rede und es mir doch etwas schwer fällt relativ kultiviert und interessant zu schreiben)

Ich habe Sarah's Mitbewohnerin Elena kennen gelernt. Sie hat zwar auch beim Garage Sale mitgemacht und wird auch diesen Sonntag ausziehen aber bleibt bis September noch in Seattle.
Elena hat mich dnn auch später runter zum Alki Beach gefahren. Und da ich schon einmal in der Gegend war bin ich natürlich am Alki Beach entlang gegangen. Es ist recht überschaubar aber wirklich schön. Es gibt kleine Imbisse und ein paar Straßenkünstler waren auch unterwegs.

Während meines Spazierganges kam ich an ein paar Beach Volleyballplätzen vorbei auf denen gerade gespielt wurde und ich muss sagen die Jungs waren gar nicht so schlecht. Ganz gut gespielt haben sie glaube ich auch.

Um zurück nach Downtown Seattle zu gelangen habe ich, auf Elena’s Tip hin, das Wassertaxi genommen. Es ist ein normal großes Boot mit Deck und es fährt für günstig Geld, für mich umsonst da ich einen Buspass habe, zwischen Downtown und West Seattle hin und her.

Es ist wirklich sehr entspannend ständig das Wasser in der Nähe zu haben auf dem man dem Großstadt Stress entkommen kann. Wobei NYC um einiges schlimmer ist, was den Stress angeht. Dort haben sie nicht so viele Coffee Shops in denen man kurz die Füße hochlegen kann.


Bei meiner zwischendurch Unterkunft angekommen habe ich mich mit Janina auf ein Bier verabredet.

Wir haben uns am Broadway getroffen und sie hatte Mariana im Schlepptau. Sie ist seit gut einer Woche in Seattle und kommt, woher sonst, aus Hamburg.

Nichts gegen Hamburg, es ist toll! Aber, bisher habe ich nur deutsche aus dem Norden Deutschlands kennen gelernt. Ist denn kein Südländer in Seattle? Es ist etwas irritierend mehr nicht. Sie studiert ebenfalls Architektur und ist in einem Architekturbüro in Olympia, Hauptstadt von Washington und ca. 1 h Autofahrt entfernt. Wir sind ins Elysian gegangen. Eine von vielen städtischen Brauereien. Ich kann mir zwar die ganzen Biersorten nicht merken aber es schmeckt. Allerdings hat mich noch kein Bier so richtig vom Hocker gerissen. Ich bin verwöhnt, ich weiß.

Die zwei sind danach in ein Konzert und ich habe mich in Richtung Matratze gemacht. Seitdem ich einen geregelten Tagesablauf habe bin ich ab 10 Uhr abends zu nichts mehr wirklich zu gebrauchen.


Am sonnigen Sonntag habe ich den Broadway erkundet und bin in den Volunteer Park gegangen der sich am Ende vom Broadway befindet.

Dort war gerade ein Radrennen in vollem Gange und ich Sepp laufe natürlich im Weg rum, sodass drei der spindeldürren Radler bremsen mussten und mich aufs übelste beschimpft haben.

Ich habe mir meinen Weg zum ehemaligen Wasserturm gebahnt und ihn erklommen. Mit Blick auf den Lake Washington konnte ich dann auch die Blue Angels bei ihren waghalsigen Manövern bewundern. Am Wochenende war in Seattle SeaFair. Was soviel heisst wie, Powerbootrennen und eine Show der Blue Angels eben.

Gleich um die Ecke, wieder über den gefährlichen Radweg…. Ist das Seattle Asian Art Museum. $3 Studenteneintritt und die Erkenntnis dass ein kompletter Flügel geschlossen ist, haben mich etwas frusten lassen. Die Ausstellung ist wirklich interessant und äußerst beeindruckend. Allerdings hätte ich es sehr nett gefunden, von den Damen und Herren Angestellten mir das doch vorher zu sagen, das der andere Flügel am 9. August! wieder öffnet. Danke dafür. Im Keller, neben den Toiletten (!) stand dann noch dieses geniale Umgebungsmodell vom Sculpture Park herum.



Da ich ja eh schon so fleißig (wiedereinmal) am herumlaufen und sightseeing war, bin ich runter zum Seattle Center. Am International Fountain, ich hatte keine Ahnung dass der so groß ist, waren einige Kinder und Erwachsene dabei sich abzukühlen. Wirklich, das Teil ist riesig!

Noch ein paar Schnappschüsse von der Space Needle und ein Blick ins EMP (Experience Music Project -- werde ich mir später noch anschauen, ich warte auf schlechtes Wetter um den halben Tag in einem geschlossenen dunklen Gebäude zu verbringen) und ab mit der Monorail nach Downtown. Ich habe mir ein Käffchen an den Harbour Steps gegönnt und gelesen wobei mir die Sonne auf den Kopf schien. Resultat: Kopfschmerzen. Klasse.


Nachdem ich mich am Montag morgen aus dem Bett gequält habe (ich könnte wirklich einen Studententag gebrauchen – nicht vor 10 Uhr aufstehen und gerne bis um 20 Uhr arbeiten) wurde ich von Amanda abgeholt. Wir sind nach Tacoma gefahren um ein weiteres Baseball Spiel zu sehen. Auf dem Weg dorthin haben wir ihren Freund, Steve, abgeholt. Am Stadion haben bereits alle gewartet. Sarah, James, MC, Dave, Nicole und Tim. Nicole kennen einige von euch noch aus Wismar als sie James besucht hat. Sie war ein Jahr lang in Trier. Tim ist ihr Freund. Es ist echt klasse das ich die Gelegenheit habe alle, die ich in Wismar kennen gelernt habe, hier in Seattle wieder zu sehen. Nicole ist jetzt seit einer Woche wieder zurück. Wir werden wohl einiges zusammen unternehmen, worauf ich mich schon freue. Sie ist wirklich witzig und man hat eine gute Zeit mit ihr.

Alle zusammen haben wir das Spiel der Tacoma Rainiers vs Nashville Sounds gesehen. Das Stadion war viel kleiner und es gab auch keine Jingles in den Pausen (zumindest nicht so laut). Dafür hat das Maskottchen ’Rhubarb das Rentier alles versucht um uns zum lachen und in gute Laune zu bringen. Es hat geklappt. Ich fand es gut auch ein normal großes Stadion zu sehen. Das Safeco Field ist wirklich absolut erste Liga. Ich hatte eine Menge Spaß auch wenn Seattle wirklich lahm war und das Spiel im neunten Inning endete. 6:0 für Nashville. Schande.

Nun sitze ich im Keller und hoffe wirklich das ich morgen (Mittwoch) wieder zu Kim und Bill ziehen werde. Ich bin, was das angeht, noch immer nicht schlauer. Ich weiss nur genau das es diese Woche ist.

Der Kühlschrank in meinem Zimmer treibt mich Nachts in den Wahnsinn (alle 30 Minuten) und wenn jemand über mir die Treppen hoch geht hört es sich an als wenn das Haus gleich einstürzt. Ein glatter Nachteil von reinen Holzhäusern. Schallschutz, das wäre mal ne Idee die ich hier vielleicht anbringen könnte. Wobei, bei den neueren Häusern wird da peinlichst drauf geachtet. Ich habe ohnehin festgestellt, dass die Amis uns in nichts nachstehen wenn es um Baugesetze geht. Der Unterschied ist das diese Gesetze manchmal wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben sind. Was schlimmer ist als in Deutschland.

In den Bauzeichnungen steht teilweise tatsächlich drin mit wie viel Schrauben das Waschbecken befestigt werden muss. Doh! Einfach jeweils eine Schraube dahinein wo ein Loch ist, welches wohl für eine Schraube bestimmt ist?

Bei dem Wort Doh! fällt mir ein dass ich den Simpsons Film noch sehen möchte.



Nicole's und Janina's blog sind in meiner Link liste aufgeführt, wenn ihr da mal reinschauen mögt.

August 04, 2007

Food and Baseball

Ich habe gehört dass es in Deutschland immer noch so schlecht ist mit dem Sommer. Das ist wirklich schade. Ich wünsche euch allen wirklich das es besser wird und ihr nach draußen gehen und die Sonne genießen könnt!!!!!!

>Küstenkinder brauchen Sonne!!!!< .... kommt mich besuchen, hier gibt es genug für ALLE!!!!


Am Montag (31. Juli) haben Sarah und James mich abgeholt. Wir sind zu MC gefahren um dort ein Barbeque zu haben. Er wohnt weiter südlich, fast in Columbia City was wiederum ein weiterer Stadtteil, von vielen, von Seattle ist.

Er wohnt dort zusammen mit Nicola in einem richtig gemütlichen kleinen Häuschen. Es ist sehr offen gestaltet und hat eine kleine Terrasse auf der es sich wirklich sehr gut grillen lässt.

Nicola hat Salat gemacht und einen pinken Punch den ich lieber nicht getrunken habe, als ich erfahren habe was dort alles drin ist. Brutal wenn man am nächsten Tag arbeiten muss. Aber ich hätte ihn gerne probiert.

Als Hauptspeise wurden leckere Hot Dogs serviert und als Dessert gab es Eiscreme mit Erdbeeren und Blaubeeren. Yummi.
An diesem Abend waren wir zu siebt Nicola, MC, Dave, Teresa, James, Sarah und ich
und kurzeitig zu acht als Gerald (?) uns beim Essen Gesellschaft leistete.
Es war klasse dort einen Abend zu verbringen. MC hatte ich bisher nur einmal wieder gesehen als wir im Tractor waren. Mein erstes Wochenende. Es wurde Zeit das ich ihn mal wieder sehe.
Nach dem Essen haben wir Domino gespielt. Nicht das normale wie ich schnell festgestellt habe. James fragte mich ob ich Domino kenne….. Häh, na klar. Was für eine Frage.
Aber dann meinte er ob ich Mexican Train kenne. Nope. Ich hatte ja keine Ahnung das es mehrere Varianten von Domino gibt. Interessant.

Eigentlich ist nur anders, das jeder seine eigene Schlange hat, (es gibt einen Ring an dem man anlegen muss) und man kann noch eine andere zusätzlich beginnen (mexican train). Man kann den Mexican Train nur in eine Richtung spielen. Also entscheidet der der als 2tes anlegt wohin er läuft/fährt. Man kann/muss seine Schalnge für andere freigeben wenn man nicht mehr spielen, nachdem man einen Stein aufgenommen hat und diesen auch nicht spielen kann. Mir macht es mehr Spass als das normale Domino. Mehr Möglichkeiten = interessanter. Ich schaue mal ob ich das hier irgendwo organisieren kann.


Am Dienstag bin ich einen Block und vier Straßen weiter nach Süden gezogen.
15th and Columbia Street.

Ich verbringe diese Woche (die fast rum ist) bei Barb und David. Kim’s Tochter / Schwiegersohn. Sie sind auch super lieb, so wie der Rest dieser Familie. Diesmal wohne ich im Keller mit kompletten eigenem Badezimmer und einer Doppeldusche!. Nichts gegen meinen Dachboden. Aber wenn man so bequem ist und ein vor allem ein Gast, wie ich, dann ist ein eigenes Badezimmer schon schöner, zumal ich diese Leute alle nicht wirklich lange kenne. Ihr jüngster Sohn Matthew wohnt auch noch dort, er ist 15, aber gesehen habe ich ihn noch nicht. Er hat Sommerferien und steht wohl nicht vor 13 Uhr auf.

So wie das von Bill und Kim ist auch dieses Haus ziemlich groß und die Fussböden sind der Wahnsinn!!!! Wirklich. Holzdielen mit eingearbeiteten Mustern….
Ich glaube ich bin bis Mittwoch hier. Sicher bin ich mir da aber nicht. Habe vergessen genauer nach zu fragen. So langsam werde ich noch verplanter als ich eh schon in Deutschland bin. Alles ist hier etwas langsamer und keiner hetzt einen oder ist genervt wenn mal etwas länger dauert. Das ist wirklich angenehm.
Der Vorteil an meiner derzeitigen Unterkunft ist, dass der Broadway und die Seattle University dichter bei sind. Das heisst Supermarkt und grüne Umgebung.


Am Mittwoch war der heiß erwartete Baseball Abend. Seattle Mariners vs LA Angels of Anaheim, Seattle Safeco Field. Bleacher Area, 3. Rang, gleich um die Ecke riesige Anzeigetafel und Blick auf das Spielfeld aus Richtung 2. und 3. Base. Hervorragend!!!!

Die Atmosphäre im Stadion war genial und das Spiel ebenso. Normalerweise spielen sie 9 Innings.
In einem Inning schlägt jede Mannschaft einmal. Ist zum Schluss des 9. Innings Gleichstand, dann wird weiter gespielt. Beim Baseball gibt es kein unentschieden. Es wird immer ein ganzes Inning gespielt egal wie lange es dauert und ein Inning kann lange dauern. Das Spiel fing gegen 19 Uhr an und….. sie haben 12 Innings gespielt…. gegen 11 Uhr irgendetwas war es zu Ende. Seattle hat gewonnen!!! 2 von 3 Spielen gegen die LA Angels of Anaheim (jep das ist ihr ganzer Name). Aber es war wirklich knapp.
Zu meiner eigenen Überraschung habe ich dem Spiel relativ gut folgen können. Sarah, James und Amanda (Freundin von Steve, Steve = guter Freund von James) haben mir zwischendurch immer wieder diverse Feinheiten des Spiels erklärt was mir sehr geholfen hat. Ich frage mich wirklich wer sich all diese Regeln ausgedacht hat. Aber das Spiel ist wirklich interessant und es macht einen riesigen Spaß in diesem Stadion zu sitzen. Sie haben all diese Jingles zwischendurch und fahren mit der Kamera in die Menge um die Leute einzufangen die alle wie wild am Tanzen sind und ihre Spieler anfeuern.

Am nächsten Montag fahren wir nach Tacoma (südlich von Seattle, ca. 30 Minuten mit dem Auto) um die Mariners (Seattle) dort zu sehen. Freu mich schon.


Bevor wir das Spiel gesehen haben habe ich ja noch gearbeitet. Wir haben eine Woche vorher festgelegt, dass wir (mein Büro) am Mittwoch ein so genanntes ’Pot Luck Lunch’ haben werden. Wir haben uns eingetragen was wir mitbringen werden und dann ging es 11.30 in Richtung Madrona Park. Ca. 10 Minuten Autofahrt von dem Büro.
Es gab ein vegetarisches Reisgericht von Sunil, Vinh und My haben Kirschen und Tappas mitgebracht, Mark hatte einen Fruchtsalat dabei, Kirsten einen normalen Salat, Pete hat Cookies gebacken und ich habe die Getränke mitgebracht. Wir waren wirklich gut versorgt! Nicht nur mit Essen auch mit reichlich Sonne. > siehe Blog 03.August.2007 <

Allerdings kam es dieses Mal auch nicht zu einer richtigen Unterhaltung. Ich habe mich etwas mit Mark und My unterhalten. Aber der Rest war selig mit seinem Essen und machte keine Anstalten mal etwas zu erzählen oder zu fragen oder irgendetwas…. Keine Ahnung was mit denen los ist. Ich habe das Gefühl das es eine ganz entspannte Büro Atmosphäre ist aber vielleicht täusche ich mich da auch.

Trotzdem bin ich froh dort zu sein.

So, links gibt es endlich mal wieder Fotos.

Ihr seid aufgefordert Kommentare zu schreiben so fern ihr möchtet.

LG die Cony

August 03, 2007

the people I'm working with


Vinh, Peter, Sunil, Ich, My, Mark, Kristin
Bei unserem Lunch am Mittwoch. Direkt am Lake Washington.