August 26, 2007

Meine Woche 19. (oh je) August - 25. (oh je, oh je) August

Sonntag:
Wie angekündigt, sind Janina und meine Wenigkeit zum Baseballspiel der Mariners gegen Chicago White Sox gegangen. Trotz einer Stunde früher dort sein waren die einzigen Plätze die wir bekommen konnten, soweit wie möglich oben und direkt hintereinander. Yeah. $18 und noch nicht einmal zusammen sitzen. Naja, wir haben einmal die Plätze getauscht da wir auf den Plätzen von anderen gesessen hatten. Das Wetter war bescheiden. Regen. Wir waren recht glücklich als die Herrschaften am Bedienpult mal das gigantische Dach zu gefahren haben. Mercí Beaucoup. Das Spiel war fantastisch!!! Bereits im 3. Inning hatte Seattle 7 Punkte und mindestens 3 Homeruns erzielt. Das Spiel war zu jeder Minute spannend und Chicago hatte eine harte Zeit. Wir haben zum Schluss 9 Innings gespielt und mit 11:5 gewonnen! Ha


Am Abend haben wir uns in Ballard zum Bowling getroffen. Janina (D), Aaron (US) (ehemals Erin), Samantha (US), Alex (französische CH). Ich war sooooooooo schlecht. Nicht nur das ich in den ersten 4 Läufen ganze 0 Punkte erlangt habe….. Nein es kommt noch besser. Beim 4. Wurf ist mir die Kugel aus den Fingern geglitten als ich gerade zum Wurf ausgeholt habe. Ich hörte es nur knallen und die Kugel in Alex’ Richtung hinter mir rollen. Peinlich. Wenigstens hatten die anderen was zu lachen. *grins* Zum Schluss war ich dann wenigstens noch 2te. Die Männer haben ihr ganzes können gezeigt und gewonnen. Von uns Mädels war Janina mit Abstand am Besten und hat uns wieder ins Rechte Licht gerückt. Salute.

Montag:
Es regnet. Wirklich, so richtig. Es fing Sonntag an und hörte bis heute nicht auf. Zum ersten Mal seit langem habe ich Socken (igitt) und feste Schuhe tragen müssen. Pfui.
Ich komme also um 17 Uhr aus dem Büro, esse etwas und ziehe mich dann später zurück um ein Buch zu lesen. Welches im Moment ´das Parfum´ von Patrick Süskind ist. Allerdings auf Englisch. Damit ich nicht andauernd umdenken muss. Englisch – Deutsch – Deutsch – Englisch usw. Wobei das umdenken in Sachen sprechen einfacher ist als mit den unterschiedlichen Tastaturen des PC’s klar zu kommen. Zurzeit brauche ich sehr lange um etwas zu schreiben, egal ob englisch oder deutsch, da ich ständig die falschen Tasten benutze. Kann das nicht einheitlich sein?!?!?!?! Muss Amerika in allem herausstechen?

Maßeinheiten an erster Stelle!!!!!!!

Dienstag:
Kein Regen. Ich treffe mich mit Janina gegen 8 Uhr vor dem ´Chop Suey´ um ein Konzert zu besuchen. Vorher esse ich etwas gegenüber und treffe Elena, ehemalige Mitbewohnerin von Sarah. Elena wurde bereits erwähnt als wir den letzten Samstag vor Sarah’s und James’ Abreise nach Chicago Baseball gespielt haben.
Wir beschließen uns am Donnerstag zutreffen.


Zurück zum Konzert. Die Vorband fand ich ziemlich klasse. Oh No, Oh My. Aus Austin, Texas. Purer Indie Rock. Absolut genial!!! Dann haben ’au revoir Simone’ gespielt. 3 Mädels, 2 drum Maschinen, und ca. 4 Keyboards. Die ersten Songs fand ich noch ganz gut aber dann wurde es sehr elektrolastig und ich wurde ziemlich schnell müde. Ich war dann etwas unnett und bin früher los. Aber ich denke Janina hat das nichts ausgemacht, das sie die Band sehr gut findet.

Mittwoch:
Endlich! Ich habe mich mit Liz getroffen. Sie hat mir geholfen das Zimmer, in dem ich wohne, zu organisieren. Sie hat selber 1 Jahr lang hier gelebt.
Wir sind zu einem italienischen Restaurant gegangen. ’La Spiga’ in Capitol Hill. Das Restaurant selbst gibt es schon länger allerdings nicht an diesem Ort. Erst einmal ist es eine unglaublich schöne Location. Sie haben ein altes Lagerhaus umgestaltet. Auf dem Bild (siehe Link) ist nur die halbe Wahrheit zu sehen. Das Restaurant ist riesig. 2 Stockwerke plus Terrasse. Alles im Stil eines alten Lagerhauses. Viel Holz und extrem hochnäsige Kellner, die wiederum alle viel zu gut aussehen als nur Kellner zu sein.
Liz und ich haben eine Käseplatte als Vorspeise, Lasagne für mich und delicatess Würstchen für Liz als Hauptspeise, Tiramisu und Gebäck mit Eis als Nachspeise. Dazu einen trocknen Hauswein. Die Weinkarte war zu lang als das wir uns entscheiden konnten welchen Wein wir trinken sollen. Während des Essens haben wir uns sehr gut unterhalten und der arme Kellner hatte eine harte Zeit mit uns. Wir haben ewig gebraucht um mal einen Blick in die Karte zu werfen. Und dann musste er uns jedes Mal tausend fragen zum Menü beantworten. Merke, lerne die Sprache bevor du in ein nobleres Restaurant gehst in dem nicht deine Muttersprache herrscht!
Es war ein toller Abend.
Nachdem Liz unglaublicher Weise für mich bezahlt hat, das muss ein Vermögen gewesen sein, sind wir zur Seattle University gegangen. Im französischen ’Presse’ haben wir dann noch ein Bier getrunken. Es war aus Belgien und ich habe die Gelegenheit genutzt zumindest für das Bier zu bezahlen. Es war also ein sehr europäischer Abend, wie ich gerade feststelle.

Donnerstag:
Elena und Missy kamen vorbei und wir sind ins ’Elysian’ gegangen. Dinner und, rate, Bier. Selbstgebraut und prämiert. Sehr lecker. Nach dem reichhaltigen Essen und dem vorzüglichen Bier sind wir wieder zurück spaziert und haben den Abend Abend sein lassen.

Freitag:
Nach der Arbeit bin ich in den wunderschönen ’Cal Anderson Park’ gegangen. Am Broadway, mitten in der Stadt, mitten in Capitol Hill. Ich habe mich an den Brunnen gesetzt und mein bereits erwähntes Buch gelesen und dabei die Sonne auf meine Flip Flop gebeutelten Füße scheinen lassen. Die sehen aus wie Chip und Chap (Disney Streifenhörnchen) von hinten. Stadtbräune eben.

Samstag:
Zuerst einmal habe ich es genutzt wieder lange zu schlafen.
Mein Vorhaben wurde allerdings durch die fleissigen Arbeiten meiner Nachbarn an ihrem Bus gestoert. Sie werden (sind) zum Burning Man Festival irgendwo im Nirgendwo fahren und dort mit hiesigen und nationalen Kuenstlern (ca. 4o.ooo) feiern und wer weiss noch was.
Da es wieder kein Strandwetter vor der Tuer war bin ich zum Seattle Center gefahren um mir das EMP (Experience Music Project) anzuschauen. $15 und niemand sagte mir das der komplette Jimi Hendrix Fluegel geschlossen ist. Das Museeum ist wirklich atemberaubend sofern man sich fuer Gitarren und Musik im Allgemeinen interessiert. Es war aber wirklich eine herbe Enttauschung als ich vor dem geschlossenen Fluegel stand. Schliesslich befindet sich dort (befand) die groesste Ausstellung. Naja, neben unglaublich alten Schmuckstuecken von Gitarren fand man alles Moegliche was mit Musik zu tun hat. Kostueme, Platten, Zeitschriften, Buecher.....Merchandise eben. Die Initiatoren haben wirklich gute Arbeit geleistet.
Zu meinem erstaunen war im Ticketpreis auch das neue SFM (Science Fiction Museum) enthalten. Mr. Spok und R2-D2 und E.T. in einem Raum. Mr. Paul Allen (Microsoft mitbegruender) persoenlich hat das meiste seiner Sammlung dort ausgestellt. Freak.

Danach bin ich durch Belltown zurueck spaziert und war im hiesigen Supermarkt Nahrung kaufen.

1 comment:

Konfuso said...

hola cornelia!!!

na ich sehe schon du hast Spass an der Sache wa? bist du aber aktiv Mensch! freue mich, hier ist alles gut allerdings viel zu frisch fuer August, kakke Kälte eyy.
Sarah haut diese Woche schon ab :( und viel mehr gibt´s von meiner Seite nicht zu erzahlen.

bis bald!