July 22, 2007

Coffee & Cigarettes

Es ist gar nicht so einfach hier den optimal, gut schmeckenden (für meinen Gaumen) Kaffee zu finden.

Ich glaube ich werde als nächstes den Starbucks Kaffee probieren. Für zu Hause meine ich. Keine Angst, ich bin öfter dort zu Gast als ich sollte.

Und das hat zur Folge, dass mein Kaffeekonsum enorm gestiegen ist seit ich hier bin.

Ein Problem ist, dass ich hier noch keine Kaffeelöffel zum richtigen Dosieren gefunden habe. Nicht das ich wirklich gesucht hätte, schließlich sollte man das ja auch so hinbekommen, mit dem Dosieren.

Naja, jedenfalls ist mein Kaffee, den ich selbst koche, nichts für schwache Nerven.

Wenn ihr dachtet das mein Kaffee in Deutschland stark ist, dann…… stellt es euch 5 Mal schlimmer vor. Selbst mir ist der manchmal zu stark und meine Fußnägel kräuseln sich ab und zu etwas.

Eine andere Sache, die mich wirklich von Kaffee abhängig machen könnte, (oder hat sie es bereits…?) ist die ständige Verfügbarkeit.

An jeder Ecke gibt es einen Kaffeeshop.

Starbucks, Seattle’s Best, Tully’s Coffee ….. Und soooo lecker.

Mittlerweile habe ich bei Starbucks und Tully’s so ziemlich fast jeden Kaffee einmal probiert.

Auf meinem Weg zum Büro ist Katy’s Coffeeshop. Sehr guter Kaffee, schon ab 7am geöffnet und natürlich günstiger als Starbucks.

Ich weiß selbst nicht so genau warum ich jetzt über Kaffee philosophiere…..es ist aber ein paar Zeilen wert, oder?

Kommt alle nach Seattle und wir gehen zusammen auf Kaffeetour, andere machen Butterfahrten, also….?! Wo seid ihr, mmmhh noch keiner da. Muss ich denn den ganzen Kaffee jetzt ohne euch trinken?

Was mich zu meinem zweiten Titelthema bringt. Zigaretten.

Sehr gut ist, seit ich morgens ab 8am arbeite und erst um 12pm Mittagspause mache, ist mein Zigarettenkonsum auf ein relativ gutes Minimum gesunken.

Hier ein kleiner Vergleich.

Habe ich noch vor ungefähr 2 Wochen mindestens eine Schachtel am Tag geraucht ist es jetzt nur noch knapp eine halbe pro Tag! Yeah, ich find’s gut.

Finanziell gleicht sich das dann aber wieder mit meinem gestiegenen Kaffeekonsum aus.

Nun, was ist gesünder? ……Jep, genau.

Nicht nur dass ich den ganzen Tag im Büro sitze, da Kim und Bill beide Nichtraucher sind, gehe ich immer auf die Veranda (der wunderschöne Porch) um eine Zigarette zu rauchen.

Was genau heisst wenn ich in meinem Zimmer unter dem Dach bin:

vom Dachboden 1 ½ Treppen in den ersten Stock und dann noch mal 2 Treppen um in das Erdgeschoss zu gelangen.

Ich habe die Stufen noch nicht gezählt, denn so schlimm ist es noch nicht. Aber ich muss auch all diese Stufen wieder nach oben steigen, und nun ja…. Ich bin faul, dass gebe ich zu.

Zwar gehe ich sehr gerne den ganzen Tag einfach nur durch Seattle und schaue mir die doch ab und zu schöne (auch mal sehr schöne) Architektur an oder setze mich an die Waterfront und beobachte Menschen, aber diese ganzen Treppen für nur 5 Minuten rauchen…..klar ich könnte gleich mehrere Rauchen. Aber mal ehrlich, nope. Never.

Ich gehe immer weniger runter, wenn ich schon mal oben bin. Was nicht heisst das ich die ganze Zeit in meinem Zimmer bin.

Entweder bin ich unterwegs oder unterhalte mich mit meinen lieben ’Vermietern’. Ich habe eher das Gefühl wir sind Mitbewohner. Kim bietet mir ständig an, die Sachen aus dem Kühlschrank mitzuessen oder mir etwas vom Supermarkt mitzubringen.

Zurück zum Thema.

Ich finde es sehr gut das man in den meisten (ich habe noch nichts anderes gesehen) Restaurants und Bars usw. nicht rauchen darf.

Das hat mich schon in Dublin nicht gestört. Im Gegenteil, man lernt andauernd neue Leute kennen und unterhält sich kurz mit ihnen.

Rauchen als Kommunikationsverstärker. Wow, wie irrsinnig.

Ich habe bis jetzt noch nie ein längeres Gespräch mit jemandem angefangen wenn ich mir einen Kaffee gekauft habe. Meistens nur ganz kurz weil ich oder der / die andere eh auf dem Sprung waren.

Also, was bleibt zu sagen?

Kaffee und Zigaretten, ich habe meine Laster noch nicht ablegen können aber Reduktion des negativeren ist ja auch schon mal ein Weg der Besserung.

Salut mes amis

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