Es wird Herbst an der Nord-West Kueste der USA. Die Blaetter faerben sich und der Wind blaest kalt ueber die Huegel.
Trotz alledem war ich am Samstag im Center for Wooden Boats. Es ist eine Art Museum fuer, der Name verraet es, Holzboote aller Art. Segelboote, Ruderboote und motorisierte. Das Center bekommt die Boote geschenkt und restauriert sie. Dabei machen sie einen unglaublich guten Job. Wenn die Boote dann fertig sind kann man sie ausleihen. Wie gesagt eine Art Museum.
Jeremy, ein Freund von James, hat mich herum gefuehrt und mir alles erklaert. Ploetzlich kamen uns freiwillige und Angestellte Mitarbeiter entgegen. Kommt helft uns ein Kanu ins Wasser zu setzen. Okay!
Wie sich herausstellte ist es ein Kanu aus einem Baumstamm gefertigt das (ich glaube sie waren native Americans) ueber ein Jahr Bauzeit in anspruch nahm. Sie haben das Kanu dem Center geschenkt damit mehr Kinder den Umwgang mit ihrer Umwelt lernen koennen und natuerlich Kanu fahren. Es wurde eine Art Zeremonie mit Gesang und einer ruehrenden Rede. Wir haben dann also mit ca. 10 Man(n) das Kanu ueber die engen Wege getragen und ins Wasser gesetzt.
Da Jeremy noch arbeiten musste hat er mir ein Ruderboot angeboten um auf dem Lake Union herum zu paddeln. Yeah! Ich alleine im Ruderboot, ein Spass!!! Zu meinen bedauern war nebenan am Pier eine Bootsausstellung. Grosse Plastikboote die viel Welle machen wenn sie an einem vorbei rauschen. Und als dann noch die Wasserflugzeuge an mir vorbei zogen habe ich die Flucht ergriffen. Man kann mit ihnen einen Rundflug ueber Seattle machen.... teuer.... sonst haette ich es bereits gemacht.
Am Abend bin ich zu Greg (Kollege von Jeremy) um mich mit Jeremy, seiner Mitbewohnerin Renada, Greg's Freundin Kate und ihren Freunden Kelly und (ahh Namen) ihrem Freund zu treffen. Wir haben Calzone gemacht und Treasure Island (Die Schatzinsel) geschaut. Es war sehr witzig und ich habe nicht schlecht geschaut als Kelly mir erzaehlte das sie vor 3 Jahren beim Hurricane Festival war. Die sind extra deswegen nach HH gekommen. Sehr sympatisch!! He he
Am Sonntag bin ich gegen Mittag aufgewacht weil der Regen so laut aufs Dach gehaemmert hat. Ugh!
Eigentlich hatte ich vor mit Elena auf ein Konzert zu gehen aber im laufe des Tages habe ich abgesagt weil ich einfach nur muede war.
Kim und Bill haben mich am Nachmittag mit nach Ballard genommen da sie eine Freundin, Jean,nach Hause gefahren haben. Sie wohnt seit 8 Jahren auf einem Segelboot im Hafen. Sehr interessant. Da gleich um die Ecke ein wunderschoener Strand ist haben wir die kurze trockene Zeit fuer einen Spaziergang genutzt. Dort ist auch das erste Bild mit mir und meinen Gasteltern entstanden.
Da wir alle am Abend immer noch nicht so recht wach waren haben Kim und Bill beschlossen das wir Pizza essen fahren. Wir sind zum Broadway und, jep, haben Pizza gegessen.
Gestern war es immer noch recht dunkel ueber Seattle aber My, Kristin, Vinh und ich sind trotzdem auf unsere Sightseeing-wir zeigen Cony die Umgebung - Tour gegangen.
Ziel nummer eins war ein Haus in Beacon Hill. Ich konnte alle Frames sehen und was dort alles hineingestopft wird. Mir wurde meine Frage nummer eins beantwortet: Ist es ein Problem das die MDF-Platten die das Haus zum groessten Teil zusammen halten nass sind? Bauarbeiter: Nicht wirklich. So lange es nicht 3 Monate am Stueck regnet. Wir versiegeln die Platten von aussen und lassen sie dan austrocknen bevor wir die Daemmung einbringen. Ist eigentlich immer gut gegangen. Aha.... Interessant.
Zweiter Stop. West Seattle, Wasser drum herum. Eine Doppelhaus, eine Doppelvilla besser gesagt, mit unglaublichen Blick auf die Bucht!!!!!!! Auf unserem Rueckweg haben wir noch an einer Arztpraxis angehalten. Ein ziemlich grosses Gebaude das noch zu 80% Leerstand hat.
Puenktlich um 5pm schien dann auch endlich wieder die Sonne auf diese wunderbare Stadt herab.
Fotos zu eurer Rechten
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